Fragebogen für die Babyfotosession

Nachdem wir einen Termin für die Fotosession vereinbart haben, bitte ich euch, diesen Fragebogen auszufüllen. Das ist wichtig, damit ich mich besser auf unser Treffen vorbereiten kann und euch schon vorab ein bisschen kennenlernen kann. Alle Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und dienen ausschließlich meiner Vorbereitung auf die Fotosession und zur Ausfertigung einer Rechnung. 

Ich bedanke mich im Voraus für eure Zeit!

FAQs zur Babyfotografie:

Deine Neugier, meine Antworten!

Ich komme zu euch nach Hause und bringe alles Notwendige für die Fotosession mit: einen Posingsack, Stoffe und eine minimale Auswahl an Kleidungsstücken für das Baby. Mir liegt ein natürlicher Bildstil besonders am Herzen, weshalb ich bewusst auf knallige Farben und kitschige Accessoires verzichte. Stattdessen möchte ich die Einzigartigkeit eurer Kinder einfangen und kuschelige Momente mit Mama, Papa und Geschwistern festhalten, die voller Emotionen stecken. Falls ihr spezielle Farbwünsche habt, die zum Beispiel zu eurer Wohnungseinrichtung passen sollen, teilt sie mir bitte im Voraus mit.

Je nachdem, für welches Paket ihr euch entscheidet („All inclusive“ oder „Lifestyle“), bringe ich entweder mehr Requisiten mit oder beschränke mich auf das Nötigste. Weitere Informationen zur Auswahl des passenden Pakets findet ihr hier.

Es werden keine besonderen Vorbereitungen seitens der Eltern notwendig sein. Das Wichtigste ist, dass das Baby gesund und satt ist, die Eltern entspannt und gut gelaunt sind. Kleine Babys können während des Shootings mal schreien oder auch nicht – beides ist normal und gehört dazu. Bitte bewahrt Ruhe, denn eure Gelassenheit überträgt sich auch auf das Baby. Je entspannter ihr seid, desto weniger Gründe für Sorgen hat das Baby.

Ein Baby-Fotoshooting erfordert viel Geduld und Zeit. Deshalb bitte ich die Eltern, keine weiteren wichtigen Termine für diesen Tag zu vereinbaren. Die Fotosession kann zwischen zwei und vier Stunden dauern, allerdings wird nicht die ganze Zeit fotografiert. Es wird ausreichend Zeit für Pausen zum Füttern, Umziehen, Einwickeln, Posieren und die Hygiene des Babys eingeplant.

In der Regel schlage ich für den Termin eine Uhrzeit zwischen 10 und 12 Uhr vor, da das Tageslicht zu dieser Zeit optimal ist. An grauen Tagen kann bei Bedarf auch ein Videolicht mit Tageslichttemperatur verwendet werden.

Wenn das Baby gestillt wird, sollte die Mutter darauf achten, zehn Stunden vor der Fotosession keinen Kaffee oder starken Tee zu trinken. Auch der Verzehr von Süßigkeiten, Zitrusfrüchten oder scharfen Gewürzen sollte einige Tage vor dem Termin vermieden werden, da dies allergische Reaktionen oder Blähungen beim Baby verursachen könnte.

Wenn möglich, kann auch ein Fläschchen Muttermilch oder Milchpulver bereitgehalten werden.

Für das Baby:

  • Windeln und Feuchttücher für den Fall, dass das Baby während des Shootings gewickelt werden muss.
  • Mulltücher oder Moltontücher als Unterlage oder zum Abtrocknen.
  • Ein Schnuller, auch wenn das Baby ihn normalerweise nicht verwendet. Er kann während des Shootings hilfreich sein.

Für die Eltern und Geschwisterkinder:

  • Achtet darauf, dass alle Familienmitglieder passend gekleidet sind und eine gemeinsame Farbe oder harmonische Farbkombination tragen. Weiß und Beige sieht immer gut Zuhause aus.
  • Vermeidet große Prints, Logos oder auffällige Texte auf den Kleidungsstücken, da sie von den Gesichtern ablenken können.
  • Eine kleine Überraschung (z.B. Spielzeug oder Leckereien) für Geschwisterkinder kann helfen, sie während der Fotosession zu motivieren.

Sonstige Vorbereitungen:

  • Es wäre ideal, wenn das Baby einige Stunden vor dem Shooting wach bleibt und erst gefüttert wird, wenn der Fotograf bereits vor Ort ist.
  • Stellt sicher, dass die Raumtemperatur während der Fotosession zwischen 24-26°C liegt, um sicherzustellen, dass sich das Baby ohne Kleidung wohl fühlt.
  • Vereinbart keine weiteren Termine für den Tag der Fotosession, da diese bis zu 3-4 Stunden dauern kann.

Nach der Fotosession könnt ihr zur normalen Raumtemperatur zurückkehren. Falls ihr Probleme habt, die Raumtemperatur zu erreichen, kann ein Fön oder Wärmestrahler vorübergehend helfen.

Es ist für die Zeit der Fotosession empfehlenswert, die Räumlichkeiten auf 28°C zu erwärmen und die Türen und Fenster geschlossen zu halten, um die Zugluft zu vermeiden. So eine warme Temperatur ist nur für diese kurze Zeit optimal, damit das Baby sich auch ohne Kleidung wohlfühlen kann, denn es kann in diesem Alter seine Körpertemperatur nicht richtig regulieren und friert viel schneller, als die Erwachsenen. Nach der Fotosession kehrt ihr selbstverständlich zur „normalen“ und angebrachten Raumtemperatur zurück. 

Auf jeden Fall. Ich bin fest davon überzeugt, dass es ein wichtiger Teil des Baby-Fotoshootings ist, Bilder mit den Eltern und den älteren Geschwistern zu machen. Diese Fotos sind oft diejenigen, die am meisten geschätzt werden, denn sie zeigen das Baby in den liebevollen Armen seiner Eltern und Geschwister – ein berührender und kostbarer Moment. Zudem erzählen diese Bilder eine kleine Geschichte aus eurem Alltag zu Hause. Sie sind wertvolle Erinnerungen an die Kindheit, die für euer Kind von unschätzbarem Wert sein werden. Es ist wirklich lohnenswert, das Fotoshooting zuhause zu organisieren, da solche Bilder einzigartige und authentische Einblicke in euer Familienleben bieten.

Ja, natürlich! Die Teilnahme der Großeltern ist mehr als willkommen und sogar sehr wünschenswert. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, besondere Familienmomente gemeinsam festzuhalten und Erinnerungen für die Zukunft zu schaffen.

In diesem Fall würde ich gegen 12-13 Uhr bei euch eintreffen. Wir beginnen direkt mit den Babyportraits, und wenn dann der Papa von der Arbeit und das Geschwisterchen aus der Schule oder der Kita kommen, setzen wir nach einer kurzen Pause mit den Familienbildern fort. Besonders in der dunklen Jahreszeit werde ich meine Dauerlichtquelle einsetzen, wodurch wir unabhängig vom Tageslicht sind und auch abends schöne Fotos gestalten können.

Selten benutze ich bei Familien-Fotosessions auch mein kompaktes Blitzgerät. In der Regel reicht Tageslicht oder mein sehr schonendes LED Videolicht mit 300 Ws aus.

Für mich ist es wichtig, dass auf den Bildern kein großer Unterschied zu erkennen ist und die Bilder immer gut ausgelichtet sind. Daher ist die Menge und die Qualität des Tageslichts, das aus dem Fenster bei euch zuhause kommt, entscheidend, ob ich bei dem Shooting meine LED-Leuchte raushole oder nicht. Für viele Familien ist es eine große Überraschung, dass ich auch in ihrem „dunklen“ Wohnzimmer richtig schöne Bilder machen kann.

Die Benutzung der LED-Leuchte erfolgt ganz bewusst mit niedriger Lichtstärke, sie ist letztendlich nicht stärker als das gewöhnliche Tageslicht aus dem Fenster. Ich habe viel zu diesem Thema in Bezug auf die Reaktion der Babys recherchiert. Eltern fragen sich oft, ob Blitzlicht für die kleinen Kinderaugen schädlich ist. Diese Annahme hält sich bei einigen hartnäckig, obwohl Fachleute immer wieder bestätigen, dass an diesem Gerücht überhaupt nichts dran ist.

Abgesehen davon, dass die kurze Dauer und die Lichtstärke einer Leuchte den Augen nachweislich nicht schaden können, fotografiere ich auch noch mit einer großen Softbox oder einem Schirm, die das Licht durch eine starke Streuung über eine große Fläche verteilen. Die Pigmentschicht des Säuglingsauges ist weniger intensiv gefärbt, absorbiert also weniger Strahlen als die eines älteren Auges. Seien Sie also aus medizinischer Sicht völlig unbesorgt.

Allerspätestens zum ersten Geburtstag. Zwischendurch macht ihr bestimmt auch selbst viele Fotos von eurem Baby (ob mit einem Handy oder einer Kamera). Jedoch finde ich, es ist wichtig, die wichtigen Meilensteine der Entwicklung festzuhalten und nicht zu vergessen, schöne Bilder von eurem Baby mit 3, 6 und 9 Monaten zu machen. Am besten aber ist es, sich vorzunehmen, zum Beispiel am letzten Sonntag des Monats das Baby in seinem Bettchen oder vor einem einfachen Hintergrund zu fotografieren. So kann man gut festhalten und vergleichen, wie schnell es wächst und sich entwickelt. So entstehen die schönsten Fotobücher vom ersten Lebensjahr. Der erste Geburtstag ist natürlich etwas Besonderes, da könnt ihr wieder eine Fotografin einladen, aber lieber nicht zur Feier selbst, sondern einige Wochen davor. Warum, kann ich euch gerne ausführlich erzählen. Kontaktiert mich, falls ihr Fragen habt.